Archive for September 2008

Happy Intercultural Dialogue Day everybody!

27. September 2008

Es ist schon wieder einige Zeit her, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Gestern war also der von der EU ausgerufene Intercultural Dialogue Day – wer hat dran gedacht?:-)

Intercultural Dialogue Day

Anett mit Roberto Ruffino, Mick Petersmann und dem Vize-Präsidenten des ungarischen Parlaments

Zu diesem Anlass fand die von AFS organisierte Pressekonferenz im Parlaments-gebäude statt. Es gab dort Beiträge von dem Vize-Präsidenten des ungarischen Parlaments, der Schachspielerin Judit Polgár und des Olympiasiegers Dániel Várga sowie von Anett, Mick Petersmann, CEO AFS Deutschland, und Roberto Ruffino, Gründer von EFIL und CEO AFS Italien. War sehr alles sehr interessant und wurde gestern auch schon im Fernsehen übertragen. Ich werde noch ein paar Bilder nachliefern.

Anschließend gab es eine Führung durchs Parlamentsgebäude und darauffolgend eine kleinere Veranstaltung in einer Budapester Schule. Abends dann gemeinsames Essen mit den EFIL Board Members am Donauufer. Cool, wenn man Gelegenheit hat, sich mit den „big guys“ der AFS Szene so zu treffen.

Heute sind die aber erst einmal am Tagen, während Greg, ein paar andere AFSer und ich ein bisschen Go Cart fahren werden. Das Abendprogramm besteht aus einer Donau-Bootfahrt und einem „Wine-Tasting Dinner“. Ich find’s wirklich klasse, dass die Budapest als Ort für ihr Board Meeting ausgewählt haben:-)

Die Pressekonferenz

Die Pressekonferenz

Am Montag beginne ich meinen Intensiv-Sprachkurs. Ich muss zunächst einen Einstufungstest machen und habe dann bis Mitte Oktober täglich vier Stunden Unterricht. Ich werde in dieser Zeit ein paar meiner Urlaubstage verbrauchen und weniger arbeiten. Das ist kein Problem, weil ich schon jede Menge Urlaubstage durch meine Wochenendarbeit angesammelt habe. So habe ich vor zwei Wochen bei der Nachbereitung der ungarischen Austauschschüler mitgeholfen und nächstes Wochenende findet das zweite Camp für die mit mir angekommenen Austauschschüler statt.

Soweit erst einmal. Viele Grüße nach Deutschland!

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Székesfehérvár und große Weisheiten

9. September 2008

Jo napot kívánok!

Ich hatte heute zusammen mit den Austauschschülern aus der Umgebung meine erste Stunde Ungarischunterricht. Was uns dort vermittelt wurde, war mir allerdings schon bekannt – irgendwie paradox, wo ich noch immer die einfachsten Sachen nicht formulieren kann.

Székesfehérvár

Stadtmitte in Székesfehérvár

Das Wochenende habe ich, wie angekündigt, in Székesfehérvár verbracht. Am Samstag fand dort die Komitee-Feier statt und anschließend bot sich mir die Gelegenheit das ein oder andere ungarische Bier zu probieren. Den Sonntag habe ich dann mit Ausschlafen und Stadtbesichtigung verbracht. Székesfehérvár hat eine schöne Innenstadt und kam mir nach über zwei Wochen in Budapest einfach unheimlich ruhig vor.

Im Büro ist dagegen viel los. Gerade die Organisation der Pressekonferenz am 26.9 bedeutet großen Aufwand, aber es verspricht eine richtig interessante Veranstaltung zu werden. Anett konnte Judit Polgár, beste Schachspielerin der Welt und Botschafterin des Intercultural Dialogue Days, sowie einen der ungarischen Olympiasieger im Wasserball für die Veranstaltung gewinnen. Daneben werden die Vorsitzenden von EFIL und AFS Deutschland Reden halten.

Abschließend noch ein paar mehr oder weniger wichtige Erkenntnisse/Eindrücke über und von meiner Umgebung – in gänzlich ungeordneter Reihenfolge:

Straßenbahn: Die von mir auf dem Weg zur Arbeit genutzten Linien 4 und 6 sind die weltweit am meisten genutzten Straßenbahnlinien, auf denen die längsten Straßenbahnen verkehren (Siemens Combino – 54 Meter)

Verkehr: Viele Autos haben trotz ungarischer Besitzer ausländische Kennzeichen, um eine bestimmte Registrierungsgebühr zu umgehen. Und auf dem Innenstadtring steht man wahrscheinlich auch nachts um drei im Stau. Dementsprechend ist die…

Luft: Ziemlich schlecht. Beim Laufen auf der „grünen“ Margitsziget (mittlerweile schon dreimal) und anschließender Rückkehr in Downtown Pest wird der Smog besonders deutlich.

Deutsche Geschäfte: Sieht man hier überall. Von Rossmann und Schlecker, über Spar, Lidl, Plus und Aldi, bis hin zu Mediamarkt und Saturn ist eigentlich alles vertreten. Selbst ein „Nordsee“-Schnellrestaurant musste mein Geruchssinn ausstehen. Der ungarische Slogan von Praktiker erinnert übrigens stark an „20% auf alles, außer Tiernahrung“ – ich werde mich da noch vergewissern.

Ungarische Küche: Irgendwie immer mit roter Soße, meistens scharf und oft sehr lecker.

To be continued…

On the far side of boredom

1. September 2008

Szervusz!

Am Wochenende fand also in Jászárokszállás, was ca. eine Stunde von Budapest am Rande der großen ungarischen Tiefebene liegt, das Chapter President’s Meeting statt. War auch eigentlich ganz nett, abgesehen davon, dass ich in den ganzen Diskussionen so gut wie nichts verstanden hab.

Margitsziget

Margitsziget

Meinen freien Tag gestern habe ich genutzt, um weiter die Stadt zu erkunden und um ein bisschen einzukaufen (ja, am Sonntag haben hier Geschäfte bis um 19 Uhr auf!). Ich habe dann u.a. Laufschuhe erworben, die ich heute gleich mit Greg beim Joggen auf der Margitsziget (Margareteninsel) ausprobiert hab. Ging eigentlich ganz gut und wir wollen das bald wiederholen – wann genau, mache ich jetzt mal vom Muskelkater morgen früh abhängig…

Im Büro ist es weiterhin sehr nett, wenn auch durchaus hektisch. Mit dem EFIL-Boardmeeting (Europäischer AFS Dachverband) vom 27.-28.9 und dem Intercultural Dialogue Day stehen zwei größere Veranstaltungen in diesem Monat an. Ersteres findet im Parlamentsgebäude statt, letzteren unterstützt AFS mit zehn Veranstaltungen in Ungarn. Zudem ist Noemi jetzt auf dem Weg nach New York, um mit AFS Partnern zu verhandeln und Dia und Csilla werden für zwei Wochen bis zum 20.9 nach Costa Rica zur Weiterbildung fliegen. Es sollte also weiterhin Arbeit für mich übrig bleiben.

Am Wochenende fahre ich nach Székesfehérvár („die Stadt der Könige“), um dort an einem Gastfamilientreffen und einer Komitee-Feier teilzunehmen und, wenn möglich, mitzuhelfen. Zur Orientierung füge ich hier mal eine Karte ein.
Szekesfehervar

Viele Grüße,
Johannes