Posts Tagged ‘Orientation Camp’

Ein kurzes Update…

1. Februar 2009

…bezüglich des Forints: Dieser sackt weiter ab und der Wechselkurs liegt nun bei 300 Forint für einen Euro. Das heißt über 30% Preisnachlass für mich auf alles gegenüber dem Sommer.

…bezüglich des EFIL-Trainings in Zagreb („Youth Participation through Organisational Development“ – siehe letzten Beitrag): Das Vorbereitungstreffen findet Ende Februar in Brüssel statt. EFIL steht übrigens für European Federation for Intercultural Learning.

…bezüglich meiner Ungarisch-Kenntnisse: Das Verhältnis von Erfolgs- zu Frusterlebnissen verbessert sich.

… bezüglich des zurückliegenden Wochenendes: Am Freitag sind unsere SH-Austauschschüler angereist. SH steht für „Südliche Hemisphäre“, wird aber im AFS Netzwerk nicht unbedingt geografisch korrekt verwendet. Viel mehr sind damit die Schüler gemeint, die ihr Austauschjahr im Februar beginnen, weil in ihren Heimatländern dann das Schuljahr zu Ende ist.
Für mich gab es viel zu tun, da Csilla krank und Diana in Portugal ist. Am Freitag bin ich insgesamt knapp 300km zwischen dem Hotel und Flughafen gependelt. Abgesehen von sieben zunächst verlorenen Koffern und zwei Schülern, die Anschlüssflüge verpasst hatten, hat alles gut geklappt und wir hatten ein tolles Arrival Camp. Somit bin ich jetzt auch wieder drei Wochenenden hintereinander im Hotel. Ich mag meinen Job:-)

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Ein guter Start ins neue Jahr…

13. Januar 2009

…dieses erste Fazit habe ich soeben gezogen: Obama ist mittlerweile Präsident, der Euro nähert sich der Marke von 290 Forint (Juli: <230) und ich darf weiterhin eine tolle Zeit in Budapest verbringen und auch im neuen Jahr viel reisen. So habe ich gestern erfahren, dass meine Bewerbung als Trainer für ein EFIL-Training für Ehrenamtliche der neuen AFS Initiativen im Balkan und Polen erfolgreich war. Das Training wird Anfang April in Zagreb stattfinden und damit wir – neben mir sind noch fünf andere AFSer beteiligt – das einwöchige Programm auch mit genügend Inhalten füllen, wird es ein Vorbereitungstreffen an einem noch zu findenden Ort geben. Ich bin wirklich sehr froh, dabei sein zu dürfen – das Training in Belgrad hatte mir schon viel Spaß gemacht und die Veranstaltung in Zagreb sollte das noch toppen können.

Seit dem letzten Eintrag ist schon wieder viel Zeit schnell vergangen – zu viel, um ausführlicher darüber zu berichten. Ich war im Dezember u.a. eine Woche in Kaposvár, konnte eine angenehme Vorweihnachtszeit in meiner neuen Gastfamilie verbringen und dann später über Weihnachten und zum Jahreswechsel in Deutschland sein. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich es endlich geschafft habe, eines der berühmten Bäder Budapests zu besuchen. Ich weiß nicht mehr, wie wir auf die Idee kamen, aber irgendwie hatte ich mich mit Greg verabredet morgens um sechs ins Széchenyi-Bad zu gehen. War dann aber wirklich lustig bei Temperaturen knapp über Null halbschlafend im 38° warmen Wasser zu chillen.

Das Büro gibt es aber auch immer noch, auch wenn seine Existenz zwischendurch aufgrund eines Gas-Lecks bedroht war. In den nächsten Tagen stehen ein einwöchiger Gastfamilienwechsel für alle Schüler der Sommeranreise und darauffolgend deren Midstay-Orientations sowie die Anreise der Gastschüler aus Lateinamerika an, sodass mir dort auch nicht langweilig wird.

Hello und tschüss

3. Oktober 2008

Ich will mich noch einmal mit einem kurzen Rückblick und einem noch kürzeren Ausblick auf die nächsten Wochen melden.

Seit Montag nehme ich also an einem Intensiv-Sprachkurs teil, der diesen Namen auch zurecht trägt. Nach einem kurzen Einstufungstest wurde ich dem „Intermediate“-Level zugeteilt und war damit in einem Kurs, der neben mir nur von einer Engländerin besucht wurde. Diese ist aber jetzt nicht mehr da, sodass ich ab kommenden Montag für zwei Wochen täglich 4×45 Minuten Einzelunterricht haben werde. Nach einer Woche habe ich jetzt schon viel über die Grammatik gelernt – mit dem Sprechen klappt das dann hoffentlich auch bald. Es ist jedenfalls sehr herausfordernd und ich verlasse die Sprachschule immer geistig total ausgepowert.

U-Bahn Budapest

U-Bahn Budapest

Durch den Ungarisch-Kurs entstand die Notwendigkeit, mich noch einmal genauer mit dem ÖPNV in Budapest zu befassen. Als Ergebnis fahre ich jetzt nicht mehr über, sondern unter der Donau zur Arbeit und brauche dafür bis zu 15 Minuten weniger. Die U-Bahn befindet sich im Sowjet-Stil ca. 60 Meter unter der Erde und man kommt über die entsprechend langen Rolltreppen – bei dort konstant vorherrschender Windstärke 8 – zu den einzelnen Stationen (Alle Prag-Fahrer können sich daran sicherlich erinnern). Bildquelle: Wikipedia.

Morgen fahre ich mit Csilla zum Orientation Camp für die im östlichen Teil Ungarns lebenden Austauschschüler. Solche Camps sind ja eigentlich immer super:)

Und jetzt noch eine kurze Erklärung zum Titel dieses Eintrags: In Ungarn sagt man bei der Verabschiedung „hello“, was für mich am Anfang total irritierend war. Also dann.

Hello!